News
November 2011
Je weniger News, desto mehr News. Je mehr kreative Textergüsse im Dienste der Kundschaft, desto weniger Inspiration für diese Seite hier – die Wortagentin bittet also um Verständnis für ihre Wortkargheit. Natürlich ist das Geschäft nicht einfach bei Juli 2011 stehengeblieben. Im Gegenteil. Gerade vor zehn Minuten abgeschickt: die Imagebroschüre für Q3 Software. Zufrieden war NuFi Music (ehemaliger Musikproduzent der Texterin bzw. Sängerin) mit den Webtexten. Im November stehen vor allem Slogan-Aufträge bevor. Nämlich für Swissconnect, der schnellste Kurierdienst der Schweiz und für das Kommunikationsunternehmen id-k, und zwar im Rahmen der Antirassismuswoche im März 2012 – im Auftrag des Bundesamtes für Migration, genauer: Kompetenzzentrum für Integration der Stadt Bern. Aber auch die UNIA fährt derzeit eine Antifeindlichkeitskampagne. Und so hat die Schreibende als gebürtige Asiatin die Ehre erhalten, ein persönliches Statement von sich geben und sogar ein Liedchen dafür komponieren. Und nicht zuletzt steht wieder eine erneute Info-Post-Ausgabe der Schweizerischen Post an: die Frühlingsausgabe 2012. Wobei ich jetzt rechterhand aus dem Fenster schaue und nur eine Nebelsuppe sondergleichen erkennen kann.
Juli 2011
Wie ich mich selber zum Schreiben motiviere, weiss ich. Aber wie motiviere ich andere? Konkret: die Generation der sogenannten Digital Natives. Die Internet- und Handy-Nerds. Das war die Aufgabe, welche die Lysser bsw-Agentur in’flagranti der Schreibenden stellte. Dieser Auftrag kam von der Schweizerischen Post, die der heutigen Jugend wieder mächtig Tinte unter die Schreibfedern machen will: Besinnt Euch auf die guten, alten Werte – die selbst bei einem Stromausfall nicht untergehen. Sprich: Verschickt wieder oldschoolmässig Briefe und Postkarten! Handfestes sei wieder gefragt inmitten dieser Flut von unfassbaren Bits und Bytes. Die Wortagentin zog dafür instinktiv buddy Katina Anliker von KatinaDesign als AD an Land. Und jetzt pass auf. Diese Kampagne war ein energetisches Ding und hat einfach nur Spass gemacht. Weil im Fluss. Und das ist ein Zeichen. Ja, schreibt wiedermal. Denn: Wer schreibt, gewinnt (- dies der Claim des Schreibwettbewerbs. Einfall beim Rumstochern im Sashimi. So viel zu meiner Motivation zum Schreiben).
Juni 2011
Zwischen einem Schluck Kaffee und zig Artikeln ein paar Worte zur aktuellen Situation: Ja, sie lebt noch, die Schreiberin. Und jene hat eigentlich, um ehrlich zu sein, überhaupt keine Zeit, um hier irgendwelche News zum Besten zu geben. Will heissen: viel zu tun. Und das wiederum: Das konkursfreie Leben scheint weiterzugehen. Doch Lebenszeichen sind wichtig. Besonders im regen virtuellen Zeitalter. Nun denn. Im Sommer, während sich alle an der prallen Sonne laben, macht sich texter.in | Wortagentur fleissig an diverse Werke. So zum Beispiel an die Herbstausgabe des Geschäftskundenmagazins Info Post der Schweizerischen Post. Totalrevisionen von Imagebroschüren scheinen diesen Sommer heiss im Trend zu sein – gleich vier Unternehmen gaben der Schreibenden ihre Porträts in Auftrag: Öko Böden GmbH (wie steht’s eigentlich um Ihren ökologischen Fussabdruck?), Medics Labor, Albrecht Druck AG und last, but definitely not least, die Gebäudeversicherung Bern. Es gäbe da noch das eine oder andere Projekt zu erwähnen. Aber die Arbeit ruft und der Kaffee wird kalt.
Februar 2011
No news are good news: Es wurde zwischenzeitlich viel geschrieben, gereist: hierhin («Business good, very good – happiest time of your life», grinste der Guru an der Ganga und verlangte am Schluss den doppelten Preis als abgemacht), gesungen und noch mehr geschrieben; darum meldet sich die Wortschieberin erst jetzt wieder, im neuen chinesischen Jahr des Hasen. Das westliche 2011 Anno Domini begann zum Glück nicht nur mit der Steuererklärung, sondern vor allem mit einer weiteren Ausgabe der Info Post, dem Geschäftskundenmagazin der Schweizerischen Post und ein paar Zeilen für den Mediengiganten publisuisse. Übrigens hatte der Guru dann doch die spirituelle Güte und gab sich mit dem ursprünglich vereinbarten Betrag zufrieden. Und so hat sich seine Prophezeiung bereits erfüllt: business very good!
Oktober 2010
«Ist es, weil ich sogenannt gelb bin?», fragte sich die Schreibende sichtlich nachdenklich, als sie den Auftrag bekam, zum wiederholten Mal für den Gelben Riesen sprich Schweizerische Post schreiben zu dürfen. Diesmal kam die interessante Mission von der Lysser bsw-Agentur in’flagranti. Und genau so in flagranti wurde texter.in | Wortagentur beauftragt, nullkommaplötzlich für eine neue Dienstleistung der PostFinance eine Broschüre und Webtexte zu schreiben. Dabei wurde die Schreiberin wieder an ein wundervolles, in ihrem Vokabular fast verbanntes, Wort erinnert: Delkredere. Das grenzt an Poesie. Beim Recherchieren und Schreiben stiess texter.in | Wortagentur auf weitere schöne Wörter: Liquidität, wie aufregend – oder noch besser: Bonität. Einfach edel.
Nun – um diese Abhandlung zum Abschluss zu bringen – eine weitere These warum wohl die Post immer wieder an der Tür der Schreiberin zu klopfen pflegt: Der Urgrossvater war anno dazumal Direktor der hiesigen Post von Shanghai. Ebenfalls arbeitete die geliebte Grossmutter einst in der Finanzabteilung einer chinesischen Provinzpost. Fazit: Das Leben ist ein Mysterium, und der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
September 2010
In vino veritas – so viel ist jetzt klar – ist nicht nur eine Floskel. Für eine weitere Ausgabe des Geschäftskundenmagazins «Info Post» hat sich texter.in | Wortagentur wieder mal im Namen der Schweizerischen Post auf eine Bahnreise durch die Schweiz begeben. In Seewen-Schwyz traf dann die Schreibende eine beeindruckende Persönlichkeit zum Interview: Jakob Schuler, Geschäftsinhaber in der 11. Generation der SCHULER St. JakobsKellerei. Frage: Wie hält sich ein Unternehmen bloss über drei Jahrhunderte lang? «Nur durch Bescheidenheit und durch Mitarbeiter- und Kundenfokus», war Schulers pragmatische Antwort. Seine Bodenständigkeit und Menschlichkeit waren schlichtweg umwerfend. Weiter im Text gings diesen Monat mit sundesign photovoltaic engineering gmbh. texter.in | Wortagentur verfasste für das junge Ingenieurbüro einen Pressetext und durfte somit einen neuen, euphonischen Begriff lernen: Photovoltaik – die direkte Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie mittels Solarzellen (Danke, Wiki). texter.in | Wortagentur ist auch für spontane Hausbesuche zu buchen: Für das ausgefallene Berner Kleidergeschäft ONIX boutique mit der charmanten Besitzerin flitzte die Schreibende eigens in den Laden, um im Eiltempo ein Inserat zu verfassen (Jawohl, Herr Schuler, da haben wirs wieder: Kundenfokus!). Last, but not least haben die zwei Radiospots für Migros (CUMULUS und Einkaufszentrum Green house Dietlikon) im Auftrag von Audiostudio PROMOTON der Schreiberin eine grosse Freude bereitet.
August 2010
Ein Labor kommt selten allein. texter.in | Wortagentur durfte für das innovative und sehr sympathische Medics Labor die neue Inseratekampagne schreiben. Dabei hat die Schreibende gemerkt, dass sie nicht die einzige ist, die ihr Herz an Bern verloren hat: Das Berner Medizinallabor steht nämlich ganz im Dienste seiner geliebten Region. Weil das Ko-labor-ieren Spass macht und interessant ist, hat die Wortagentin auch gleich für ein Mailing von Bactlab, Labor für Mikrobiologie, zur elektronischen Feder gegriffen und den Spitalluft-Käfern den Kampf angesagt. Und auch das ist Bern: Bigla produziert im beschaulichen Emmental nicht nur erstklassige Möbel, sondern öffnet für ihre Kundschaft ihre vielen Tore am Tag der offenen Tür. Die Einladung dazu verfasste texter.in | Wortagentur im Auftrag von tasty graphics.
Juni 2010
Gelb klingt gut! In diesem Monat steht texter.in | Wortagentur ganz im Dienste des Gelben Riesens (damit ist mitnichten – wies astronomisch auf Wikipedia heisst – der «massereiche Stern der Spektralklassen F und G» gemeint): Nach dem Geschäftskundenmagazin «Info Post», Ausgabe 3/10, folgt für die Schweizerische Post nun ein ganz anderer Tenor bzw. Bariton! Im Auftrag der Berner bsw-Agentur Polyconsult schreibt texter.in | Wortagentur die ganze Kampagne von PostFinance Classics 2010 – von der Rechnungsbeilage über das Programmheft bis hin zum CD-Booklet und Inserat. Heuer darf der hochgewachsene, gutaussehende und intellektuelle «George Clooney der Klassik» (wie die Schreibende ihn kurzerhand für sich persönlich getauft hat) Thomas Hampson für die alljährliche Klassik-Veranstaltung von PostFinance wohltuende Klänge von sich geben. Verdi lässt grüssen.
April 2010
Die neue Schreibstube ist inzwischen warmgelaufen. Zum vierten Mal durfte texter.in | Wortagentur das Geschäftskundenmagazin der Schweizerischen Post Info Post, Ausgabe 2/2010, für die Berner bsw-Agentur Polyconsult texten. Diesmal sogar mehr als die Hälfte. Nämlich, Co-Info-Post-Texter und Bürogschpännli Anton vom BTK blieb wegen ein paar vulkanisierten isländischen Aschepartikeln in London hängen. Zwangsferien sozusagen. Während also bei der Schreiberin die Post abging, ging bei seiner Fluggesellschaft nicht mal mehr ein lauwarmes Lüftchen.
Das Optikergeschäft Optilens hat texter.in | Wortagentur beauftragt, ihren Newsletter 2010 zu schreiben. Nun weiss die Schreibende endlich, welche Vitamine Augen glücklich machen und dass – entgegen den alten Kindervorstellungen – der Grüne und der Graue Star nichts mit farbenträchtigen Berühmtheiten zu tun haben.
Und: Strom aus Wasserkraft ist eine Schweizer Tradition. Für die Berner Kraftwerke BKW durfte texter.in | Wortagentur den Inhalt der Panels für ihren Info-Tag in Flumenthal zur Tastatur bringen. Und da BKW auch wieder am diesjährigen Gurten Openair-Festival der Hauptsponsor der verrockten Waldbühne ist, wurde die Wortagentin erfreulicherweise beauftragt, ihr Inserat für das Programmbüchlein zu komponieren.
März 2010
Einzug in die Bürogemeinschaft an der Luisenstrasse 14. Kurz: BGL14. Vier Tage Rückenschmerzen. Schwerer Tisch, viel Papier und Kram. Aber, und das muss gesagt sein, auch viel Hilfe. Danke Markus, Kusi, Tönu. Grips und Muskeln – eine gute Kombination. Tönu spendierte eine Flasche Champagner. Danach war nicht mehr viel los.
(30 Tage später:) Gründonnerstag, also Ostern. Zeit für ein Update. Die metallenen Büroschilder hängen seit einer Woche stolz und gerade an der Luisenstrasse. Hübsch siehts aus. Die neue Bürogemeinschaft – ein Segen. Die Herren räumen dann und wann sogar beeindruckend auf. Sitzen auf die Klobrille. Teilen ihren letzten Whiskytropfen. Stellen Blumen und Hochprozentiges auf den Tisch der Schreiberin. Doch, das ist die Wahrheit! Manchmal wird ihr auch Kaffee serviert. Guten, natürlich – was sonst? Gar mit halbem Rohrzuckerwürfel. Das Leben ist doch schön in einem Männerbüro. Die Aufträge flattern rein. Nicht tsunamimässig. Wär ja auch ungesund. Aber doch, dass es den Schirm manchmal rumbiegt.